100% Arabica Kaffee kommt aus Fabrik im Ruhrgebiet

Kaffee ist das beliebteste Getränk der Deutschen, rund 153 Liter des Lebenselixiers trinkt jeder von uns jährlich, vorzugsweise den aus der Arabica-Bohne. Aufgrund dieser hohen Menge und der immer weiter steigenden Nachfrage dürfte es nicht verwunderlich sein, dass die Hersteller mit der Produktion kaum hinterher kommen. Die führenden Weltkonzerne haben jedoch nun einen Weg gefunden, wie sie kostengünstig und in kürzester Zeit eine enorme Menge an Kaffee produzieren können, um der Nachfrage auch weiterhin gerecht zu werden. Immerhin ist es nicht einfach einen Becher Kaffee mit einem Burger zusammen für nur 1,50€ zu verkaufen.

Gemeinsam haben sich die zehn Weltmarktführer dazu entschlossen eine Fabrik zu errichten, in der von nun an die Bohnen produziert werden. Mithilfe der neusten Technologie und verbraucherfreundlichen Chemikalien kann man in wenigen Stunden große Mengen Kaffee herstellen. Ein gewöhnlicher Kaffeestrauch benötigt rund fünf Jahre, bis er Kaffeebohnen trägt, wohingegen die Sträucher aus dem eigenen Gewächshaus nur wenige Stunden benötigen. Hierbei ist es auch möglich die gewünschte Koffeinmenge einzustellen sowie die Intensität des Duftes. Weitere Vorteile der Fabrik sind die nicht vorhandenen Pilze und Insekten, welche die Ernte gefährden könnten oder überraschend eintretender Frost. Das Beste von allem ist jedoch die Tatsache, dass es sich bei dem Ganzen um 100%igen Kaffee aus Arabica handelt. Dies gelingt durch den Standort der Fabrik, denn dafür wurde eine eigene Stadt errichtet, welche den Namen Arabica trägt. Die neue Stadt befindet sich in Castrop Rauxel, war vorher ein Stadtteil dieser und trug den Namen Habinghorst. Die dortigen Einwohner werden automatisch zu Mitarbeitern der Fabrik. Dabei nahm man sich den Konzern Google als Vorbild, welcher ebenfalls für seine Mitarbeiter eine eigene Stadt errichtet lies. Wenn Sie also beim nächsten Mal einen Kaffeebecher in der Hand halten, auf dem 100% Arabica steht, sollten Sie den Becher einmal umdrehen, denn auf der Unterseite muss ein ‘Made in Ruhrgebiet’ vermerkt sein.

Foto: Knoedelcooper

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