Älterer Herr mit Rollator auf einem Gehweg

Dobrindt plant Pkw-Maut auch für Tiere und Menschen – Alte und Große werden am teuersten

Der SPIEGEL hat Informationen, nach denen die von Verkehrsminister Dobrindt geplante Pkw-Maut nicht nur für Autobahnen gelten soll. Es werden auch Nutzer von Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen zur Kasse geben. Der Besten am Sonntag (BaS) liegen weitere Informationen vor, aus denen hervorgeht, dass die Pkw-Maut auch für Tiere und Menschen gelten soll. Immerhin benutzen auch diese regelmäßig Straßen und darüberhinaus Bürgersteige.

Immer häufiger kommt es vor, dass Tiere bewusst Straßen benutzen, beispielsweise Pferde, die in eher ländlichen Gegenden Personen transportieren. Aber auch andere Tiere benutzen heutzutage Straßen aus Bequemlichkeit, sterben dann jedoch häufig durch einen Pkw-Unfall. Irgendwer müsse, so Dobrindt, die Kosten für die Beseitigung übernehmen. Daher ist es das naheliegend, dass die Tiere selber zur Kasse gebeten werden. Gerade Hirsche, Schweine und Kröten sollen einen höheren Beitrag zahlen. Sie kommen am häufigsten um auf deutschen Straßen und Autobahnen, bedenke man beispielsweise die Krötenwanderung.
Aber auch Personen, die tagtäglich Straßen überqueren, wenn sie über eine Ampel gehen oder sich auf dem Weg zu ihrem Parkplatz befinden, sollen künftig zahlen. Kinder sollen, sobald sie ihre Fahrradfahrprüfung in der Schule bestanden haben zahlen. Kinder mit Spielstraßen vor dem Haus sogar noch eher. Alte Menschen, die sich nicht mehr so schnell wie andere fortbewegen können, belasten die Straßen länger und sollen daher tiefer in die Tasche greifen. Auch die Nutzung von Rollatoren soll extra kosten, da diese den Asphalt noch mehr in Anspruch nehmen durch das ständige Auf- und Absetzen. Aus diesem Grund sollen auch größere und stabilere Menschen einen höheren Beitrag zahlen. Man könnte laut CSU Politiker Dobrindt die Maut-Gebühr beispielsweise an den Body-Mass-Index koppeln. Zugute kommen könnte das Frauen, welche die kürzlich neu eingeführte Kleidergröße XXXXS haben.

Foto: Antranias

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