Dschungelcamp für den Friedensnobelpreis nominiert

Die Sendung ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ wurde für den diesjährigen Friendesnobelpreis vorgeschlagen. Der Tierschutzverein ‘Auch Kakerlaken sind Tiere e.V.’ hat das von RTL produzierte Format ins Gespräch gebracht und scheinbar stimmten die Mitglieder des Entscheidungskomitees der Nominierung zu.

Der Verein AksT e.V. begründete ihren Vorschlag mit den folgenden Worten:
“Es ist einfach schön zu sehen, wie der Privatsender RTL es geschafft hat Menschen, Tiere und die Natur zu vereinen. Seit Jahrzehnten kämpfen wir dafür, dass sich Menschen und Tiere einander annähern, vergeblich. Das Dschungelcamp hat nun das Unmögliche möglich gemacht. Sie haben die Menschen dazu gebracht eins mit den Tieren und der Natur zu werden, genau wie früher. Darüber hinaus sind sie den Tierchen nicht nur näher gekommen, sie sind vielmehr noch in ihre Lebenswelt eingedrungen, um friedlich und harmonisch mit ihnen zu leben und um von ihnen zu lernen. Dabei hat man sich auch nicht, wie sonst so oft in Deutschland, auf Katzen und Hunde fixiert, sondern hat sich auch gegenüber den Randgruppen unter den Tieren, wie Ratten, Kakerlaken und Schlangen geöffnet.

Auch Kakerlaken kann man lieb haben und streicheln

Auch Kakerlaken kann man lieb haben und streicheln

Das dort der ein oder andere Hoden verspeist wird findet Roland Peters, Leiter des Tierschutzvereins, völlig in Ordnung, immerhin stärkt das die Verbundenheit und Beziehung zu den Tieren nur noch mehr. Ganz besonders wichtig bei der Entscheidung, war die Tatsache, dass auch Menschen untereinander wieder zusammengebracht werden. Dies sei gerade heutzutage wichtig, wo viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern, Kulturen, sozialen- und finanziellen Schichten zusammenwohnen. Genau dieses Zusammenspiel der individuellen Persönlichkeiten fördert RTL. Sogar ein alter Mann wie Winfried wird nicht ausgeschlossen und schon gar nicht geistig weniger gesunde Leute wie Larissa oder Menschen mit einem überdurchschnittlich ausgeprägten Selbstbewusstsein, gleichzeitig aber mit einer so sanften und femininen Seite wie Mola Adebisi. Sogar Persönlichkeiten, die man auf der Straße nicht mal ernst nehmen und mit dem Hintern angucken würde haben eine Chance im Camp bekommen, so Roland, mit Verweis auf Michael Wendler.

Foto oben: YanCoastermanCC BY-SA 3.0

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