Facebook kauft alle potentiellen Konkurrenten auf

Kaum hat Facebook für unglaubliche 19 Milliarden Dollar WhatsApp gekauft, geht die Shoppingtour auch schon weiter. LINE, surespot, Threema, Viber, Wechat und noch viele mehr, alle gehören von nun an dem Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Die genaue Kaufsumme ist nicht bekannt, Experten schätzen aber, dass die Aufstockung des Portfolios um weitere 50 Textnachrichten Apps rund 50 Milliarden Dollar gekostet hat.

Joseph Grant, der für den Einkauf bei Facebook zuständig ist, sagte der Besten Zeitung auf Nachfrage: “Wir haben uns dafür entschieden neben WhatsApp auch noch alle anderen Unternehmen aufzukaufen, die auch nur im Entferntesten für uns gefährlich werden könnte. Sogar eine Taubenzucht in Kalifornien haben wir aufgekauft, für den Fall, dass die Leute nun auf die altbewährte Methode umsteigen wollen und daran gedacht haben sich Brieftauben anzuschaffen.”

Warum man nun auch noch diesen Schritt gegangen ist, begründete Joseph damit, dass seit der Bekanntgabe über den WhatsApp Kauf die Nutzerzahlen der anderen Apps rasant angestiegen ist. Threema beispielsweise konnte seine Mitglieder in wenigen Stunden verdoppeln, auf rund 400.000. Dies sei ein guter Grund den Dienst aufzukaufen, jedoch gibt es ein paar Mängel, die Facebook nun noch beheben muss. “Das Verschlüsseln von Nachrichten sei ein ganz nettes Feature”, so Joseph, “allerdings ist das für die Nutzer zu viel Schnick Schnack und überfordere diese nur”. Man werde also schnellstmöglich ein Update für alle Apps herausbringen, um die kleinen, unerwünschten Fehler zu beseitigen. Neben den steigenden Nutzerzahlen haben die von Facebook neu hinzugekauften Unternehmen eine weitere Gemeinsamkeit. Alle ihre Gründer verkündeten noch vor einigen Monaten, dass sie unabhängig bleiben und alleine wachsen wollen. Nicht zuletzt wegen dem Vertrauen der Mitglieder bezüglich der Sicherheit. 

Facebook möchte in Zukunft auch die Geschwindigkeit der Datenübertragung verbessern, damit Nutzer ihre Videos und Bilder noch schneller verschicken können. Hierzu werden die Daten von nun an über amerikanische Server laufen, welche eine bessere Leistung vorweisen können.

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