Ostereier unter dem Weihnachtsbaum

Neues Startup aus dem Silicon Valley verkauft Tannenbäume zu Ostern

Du vermisst die fröhliche, nach Zimt und Apfel riechende Weihnachtszeit schon seitdem der Weihnachtsmann zurück gen Nordpol geflogen ist? Geschenke könntest du das ganze Jahr über bekommen und dir wäre es auch lieber, wenn man regelmäßig komplette 12 Kilo Gänse verspeisen dürfte?


Dann ist dieses Startup aus dem Valley genau das richtige für dich. Ein paar ehemalige Stanford Studenten rund um CEO Carlos Gabalier haben nun das Startup Eastertree gegründet. Mit diesem sollen ab sofort Tannenbäume auch zu Ostern vertrieben werden.
Laut Gabalier sei dies ein enorm großer Markt, auf dem es bislang noch keinen einzigen Big Player gibt. In der Pressemitteilung auf der Homepage von Eastertree heißt es: “Warum verkauft man nicht auch Tannenbäume zu Ostern? Warum nicht einfach mal die Wirtschaft auch zur Osterzeit ein wenig mehr ankurbeln und den Osterhasen dazu bringen, dass er nicht nur Eier, sondern auch Geschenke versteckt?”.

Das Geschäftsmodell sieht vor, dass Eastertree nach Ende der Weihnachtszeit die nicht mehr benötigten Bäume der Menschen kostenlos “entsorgt”. Besser gesagt wiederverwertet. Diese werden nämlich bis kurz vor der Osterzeit gelagert und dann erneut an die Menschen verkauft. Man versuche also nichts anderes, als die gesamte Osterbranche zu disrupten.

Man plane außerdem sich für die kommende Staffel von “Die Höhle der Löwen” zu bewerben. Dort möchte man dann Geld der Investoren einsammeln, um möglichst schnell zu skalieren. Denn Weihnachten sei ja bereits ein Fest, welches auf der ganzen Welt gefeiert wird. Das könne auch gut und gerne zwei Mal im Jahr stattfinden, ist sich CEO Gabalier sicher. Oder vielleicht eines Tages auch noch öfters.
Ganz besonders glaubt Gabalier daran den Investor Frank Thelen von seiner Idee überzeugen zu können. Dieser möge nämlich Apps und anderes digitales Zeug, welches das Startup natürlich auch in seinem Geschäftsmodell berücksichtigt hat. So plane man beispielsweise einen Onlineshop, über den gemütliche Kinder ihre Eier direkt bestellen können. Dadurch wird das ständige, nervige und anstrengende Suchen der Eier überflüssig.
Eine weitere App richtet sich an Mütter und Väter die keine Lust haben sich jedes Jahr aufs Neue doofe Verstecke für die Eier aussuchen zu müssen. Hierfür plane man einen Dienst, ähnlich wie GoButler, über den man sich Personal bestellen lassen kann, welches die Eier für einen zu Hause oder im Garten, versteckt.

Im Endeffekt profitiere jeder von seinem Startup, so der 22 jährige CEO. Die Kinder, die tolle neue Geschenke bekommen und das nun auch schon zu Ostern. Die Eltern, welche den ganzen Quatsch mit dem Verstecken endlich nicht mehr an der Backe haben. Und auch die Weihnachtsindustrie, welche von nun Zimtsterne, Lebkuchen und Co auch schon in der Vorosterzeit, also ab Anfang Januar, verkaufen können. Nur eben halt unter dem Motto Ostern. Denkbar wäre auch das Motto “Schnee im Sommer”, so der CEO. Man könne Kunstschnee für die Osterzeit verkaufen oder eigene Musikstücke komponieren wie “Last Eastern i gave you my heart”. Die Pläne sind vielseitig. Und der Markt groß.

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