So schlimm war die Katastrophe wirklich. Stimmen zum WhatsApp Ausfall

Am vergangenen Samstag war der Nachrichtendienst WhatsApp für einige Stunden nicht erreichbar, was im Internet zu viel Hohn und Spott führte. Die genauen Ausmaße wurden jedoch erst jetzt bekannt. Der Wuppertaler Senat für Jugend und Familie richtete, zum ersten Mal nach der Trennung von Take That und Robbie Williams, ein Sorgentelefon ein, um verstörte und verzweifelte Jugendliche zu versorgen.

Claudia Kümmel war eine der Seelsorgerinnen und schilderte der Besten Zeitung die Geschehnisse wie folgt: “Es war wirklich furchtbar, im Minutentakt riefen schreiende Kinder und Jugendliche an, die den Tränen nah waren und gar nicht wussten, was da gerade vor sich geht. Wir hatten eine junge Dame von 16 Jahren am Telefon die gerade mit ihren Freundinnen in der Altstadt war. Sie hatten sich jedoch getrennt und blieben über WhatsApp in Kontakt, um sich über ihre Standorte zu informieren. Das ging dann natürlich nicht mehr und die Kleine wusste gar nicht, wo sie war und wie sie nun nach Hause kommen soll”.

Aber auch ältere Personen sollen von dem tragischen Unglück betroffen gewesen sein, so Claudia Kümmel. Eine ältere Dame habe sich darüber beschwert, dass sie monatelang mit ihrem Engel Stunde für Stunde gelernt hat, wie sie mit einem Smartphone und dem komplexen Nachrichten Dienst umzugehen hat und nun war die ganze Mühe umsonst. Nun müsse sie sich wieder umorientieren und erneut das Tippen auf der Schreibmaschine leeren, so die 80 Jährige.

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